Heinrich Brauß

Senior Associate Fellow, Programm Sicherheit, Verteidigung und Rüstung

FACHGEBIETE

  • NATO
  • Europäische Sicherheit
  • EU-NATO-Kooperation

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Englisch, Deutsch

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E-Mail: brauss@af.dgap.org

Heinrich Brauß ist Generalleutnant a.D. der Bundeswehr und war von Oktober 2013 bis Juli 2018 Beigeordneter Generalsekretär der NATO für Verteidigungspolitik und Streitkräfteplanung. In dieser Funktion war er auch Abteilungsleiter der Defence Policy and Planning Division im Internationalen Stab der NATO und Vorsitzender des Defence Policy and Planning Committee des Nordatlantikrats. Er hatte somit die Federführung inne für die verteidigungspolitische und strategische Ausrichtung der Allianz auf die grundlegend veränderte Sicherheitslandschaft seit der Aggression Russlands gegen die Ukraine im Jahre 2014 und die Stärkung der Abschreckungs- und Verteidigungsfähigkeit der NATO ebenso wie für die Kooperation zwischen NATO und EU in der Entwicklung militärischer Fähigkeiten. Heinrich Brauß war auch für die Vorbereitung der verteidigungspolitischen Aspekte der NATO-Gipfeltreffen in Wales 2014, Warschau 2016 und Brüssel 2018 zuständig.

Vor seiner letzten beruflichen Position war er mehrere Jahre Stellvertreter der gleichen Abteilung in der NATO und Director Civil-Military Cell and EU Operations Centre im Militärstab der EU. Weitere Stationen seiner beruflichen Laufbahn waren unter anderem Kommandeur einer Panzerbrigade in Potsdam; Chef des Stabes im Hauptquartier der NATO-Operation SFOR in Sarajewo/Bosnien und Herzegowina; Dezernatsleiter im Stab des Militärischen Vertreters im Militärausschuss der NATO und EU wie auch Arbeitsbereichsleiter im Planungsstab des Bundesministers der Verteidigung, Volker Rühe.

Er arbeitet zu den Themenschwerpunkten Entwicklung der NATO, europäische Sicherheit und Kooperation zwischen NATO und EU.

Publikationen

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Ausgewählte Publikationen

Abschreckung und Rüstungskontrolle
Europas Sicherheit ohne INF-Vertrag: Politische und strategische Handlungsoptionen für Deutschland und die NATO
von Christian Mölling, Heinrich Brauß
DGAPkompakt 1, 31. Januar 2019, 4 S.
Abschreckung und Rüstungskontrolle
Als Reaktion auf Russlands Bruch des INF-Vertrags werden die USA das Abkommen verlassen. Damit entfällt ein zentraler Pfeiler europäischer Sicherheit. Gleichzeitig wächst Russlands Bedrohungspotenzial durch Mittelstreckenwaffen: Sie teilen die NATO in zwei Sicherheitszonen und könnten Moskau Eskalationsdominanz verleihen. Deutschland und die NATO sollten ihre verteidigungspolitischen Optionen überprüfen. Die Einheit der NATO und die Ergänzung von Abschreckung durch Dialog gegenüber Moskau sind wesentlich.
Kategorie: Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen
DGAP in den Medien