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Ausgewählte Publikationen

Globalisierung à la carte
Es bedarf flexiblerer Kooperationen, die Bürger nicht bevormunden
von Heribert Dieter
Internationale Politik 4, Juli/August 2017, S. 114 - 119
Globalisierung à la carte
Es gab nie gemeinsamen Grund für Kritiker der Globalisierung und strikten Befürwortern einer Liberalisierung. Moderatere Formen der Globalisierung, die wachsenden Wohlstand, Erhalt des Nationalstaats und Demokratie garantieren, waren damit nicht zu finden. Die Lösung? Mehr Rosinenpickerei, sowohl global als auch auf europäischer Ebene.
Kategorie: Wirtschaft & Finanzen, Globalisierung, Europa, Vereinigte Staaten von Amerika
Stürmische Zeiten
In Australien steht ein schwacher Premier vor schwierigen Aufgaben
von Heribert Dieter
Internationale Politik 5, September/ Oktober 2016, S. 104-108
Stürmische Zeiten
Wirtschaftliche Innovationen, verbesserte Infrastruktur, ein außenpolitischer Balanceakt zwischen China und den USA sowie belastete Beziehungen zu Deutschland und Japan sind zentrale Aufgaben für die neue Regierung in Canberra. Doch Premier Turnbull hat nur wenig Handlungsspielraum, weil er Rücksicht auf seine Partei nehmen muss.
Kategorie: Internationale Politik/Beziehungen, Australien
Festung Atlantik
Eine Transatlantische Freihandelszone würde die WTO schwächen
von Heribert Dieter
Internationale Politik 3, Mai/Juni 2013, S. 48-53
Festung Atlantik
Selten wurde ein neues handelspolitisches Projekt so euphorisch begrüßt wie die Transatlantische Freihandelszone zwischen der EU und den USA. Aber dieses Projekt ist ein Irrweg. Sowohl ökonomische als auch geopolitische Gründe sprechen dagegen: Der wirtschaftliche Nutzen ist nur sehr begrenzt, der politische Schaden dagegen immens.
Kategorie: Freihandel, Europa-USA, Wirtschaft und Währung, Europa, Vereinigte Staaten von Amerika
Eigenverantwortung statt Zentralismus
Dem Euro hilft weder eine Transferunion noch eine gemeinsame Finanzpolitik
von Heribert Dieter
Internationale Politik 6, November/Dezember 2011, S. 116-122
Eigenverantwortung statt Zentralismus
Eine Lösung der Euro-Krise zieht sich hin, auch weil sich die zuletzt häufig ins Feld geführte Transferunion oder die Errichtung einer gemeinsamen EU-Finanzpolitik bei näherer Betrachtung als untauglich erweisen. Dabei ist im Vertrag von Maastricht eine funktionstüchtige Währungsunion angelegt – es fehlt nur ein Austiegsmechanismus.
Kategorie: Wirtschaft & Finanzen, Westeuropa politisch
Belohnung für Fehlverhalten?
Deutschland ist nicht verpflichtet, europäischer Zahlmeister zu sein
von Heribert Dieter
Internationale Politik 3, April 2011, S. 117-121
Deutschland profitiert zwar vom Euro, ist aber nicht der Hauptnutznießer, wie von Adam S. Posen behauptet. Andere Staaten haben im Vergleich sogar größere Vorteile, vor allem wegen der durch die Währungsunion deutlich gesunkenen Zinssätze. Transferzahlungen an unseriös wirtschaftende EU-Staaten setzen falsche Anreize und schwächen Europa.
Kategorie: Europäische Union, Wirtschaft & Finanzen, Deutsche Außenpolitik, Haushalt, Finanzmärkte, Europa, Deutschland
Staatsbankrotte
Keine Angst vor Pleiten
von Heribert Dieter
Internationale Politik 4, Juli/August 2010, S. 62 - 67
Die Regierungen der Eurozone versuchen mit aller Macht und mit milliardenschweren Rettungspaketen, den griechischen Staatsbankrott zu verhindern. Warum eigentlich? Staatsbankrotte sind ein sinnvoller Weg, Volkswirtschaften aus der Überschuldung zu holen. Doch die gegenwärtige Debatte ist von Hysterie und Missverständnissen geprägt.
Kategorie: Wirtschaft & Finanzen, Europäische Union, Finanzkrise, Wirtschaft und Währung, Europa
Hohepriester der Märkte
Deregulierung und Liberalisierung: Amerikas Politik ist gescheitert
von Heribert Dieter
Internationale Politik 12, Dezember 2008, S. 24 - 25
Kategorie: Wirtschaft & Finanzen, Finanzkrise, Finanzmarktregulierung, Vereinigte Staaten von Amerika, Weltweit
Zurück zu nationaler Finanzierung?
Zur Frage von Entwicklung und Verschuldung
von Heribert Dieter
Internationale Politik 11, November 2002, S. 25 - 30.
Nach den Finanzkrisen der letzten Jahre besonders in Entwicklungs- und Schwellenländern (der Fall Brasilien wird eingehend behandelt) und angesichts ausbleibender Reformen auf globaler Ebene gibt der Autor drei Empfehlungen, um Entwicklung zu finanzieren: den internationalen Kapitalverkehr teilweise oder umfassend zu beschränken, die inländischen Finanzsektoren mit Nachdruck zu fördern und auf regionaler Ebene Sicherungssysteme zu entwickeln.
Kategorie: Wirtschaft & Finanzen, Schwellenländer, Entwicklungsländer, Brasilien
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