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Ausgewählte Publikationen

Sieg ohne Frieden
Das IS-Kalifat ist geschlagen. Doch die alten Konflikte bestehen fort
von Christoph Reuter
Internationale Politik 1, Januar-Februar 2018, S. 64 - 69
Sieg ohne Frieden
Es war richtig, dass die USA gegen den IS zu Felde ­gezogen sind. Es war nur sträflich kurzsichtig, dies inmitten eines mörderischen Krieges in Syrien und eines zutiefst zerrissenen Irak zu tun, ohne sich Gedanken um die Zeit danach zu machen. Eine echte Strategie zur Befriedung der Region gibt es noch immer nicht.
Kategorie: Konflikte und Strategien, Fragile Staaten, Syrien, Irak, Vereinigte Staaten von Amerika
Dschihad im fremden Land
Welche Rolle spielt der „Islamische Staat im Irak und Syrien“?
von Christoph Reuter
Internationale Politik 2, Februar/März 2014, S. 38-45
Dschihad im fremden Land
Vor nicht einmal einem Jahr bestand der harte Kern des „Islamischen Staats im Irak und Syrien“ (ISIS) aus einer zusammengewürfelten Schar Dschihadisten. Jetzt ist aus ISIS eine schlagkräftige, brutale Truppe geworden – die aber fast alle gegen sich aufbringt und keine Ahnung hat, was überhaupt für den Aufbau eines Gemeinwesens notwendig wäre.
Kategorie: Fragile Staaten, Syrien, Islamische Welt, Irak
Revolution der Juristen
Wer kämpft alles gegen Gaddafi?
von Christoph Reuter
Internationale Politik 3, April 2011, S. 70-77
Das Bild der Aufständischen ist geprägt durch junge Kämpfer mit Dreitagebart, alter Kalaschnikow und überdrehter Pose. Doch das sind nicht die wahren Revolutionäre. Es sind vor allem die Anwälte, Ärzte, Beamten und Geschäftsleute, die die unerträglichen Zustände beenden wollen, koste es, was es wolle: Denn die Freiheit klopft nicht zweimal an.
Kategorie: Innere Konflikte, Humanitäre Intervention, Menschenrechte, NATO, Krieg/Kriegführung, Libyen, Nordafrika
Im ersten, zweiten, dritten Kreis der Hölle
Zwischen Gewalt und Gesetzlosigkeit: Eine virtuelle Reise durch den Irak
von Christoph Reuter
Internationale Politik 1, Januar 2008, S. 14 - 31
Oberflächlich betrachtet scheint die amerikanische Truppenverstärkung zu wirken: Das Morden nimmt ab, Bagdad wird ruhiger. Aber hinter dieser Fassade bereiten sich zahllose Milizen – zum Teil von den Amerikanern bewaffnet – auf den Kampf nach dem Abzug der US-Armee vor. Im Irak wächst ein weiteres zerfallenes Staatsgebilde heran.
Kategorie: Fragile Staaten, Innere Konflikte, Konflikte und Strategien, Sicherheitspolitik, Staatsaufbau, Staat und Gesellschaft, Nordamerika, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Irak
Die Welt als Wille zum Wahn
Wie illusionäres Wunschdenken die Bush-Führung in die Hölle von Bagdad führte
von Christoph Reuter
Internationale Politik 1, Januar 2007, S. 72 - 82.
Dass der Weg der Bush-Regierung in den Irak mit Lügen und Falschmeldungen gepflastert war, ist hinreichend bekannt. Doch der heutige Wissensstand legt nahe, dass die Führungsspitze ihren eigenen Fabrikationen glaubte: Nicht Zynismus, sondern irrationales, messianisches Wunschdenken führte die Supermacht in die Hölle von Bagdad.
Kategorie: Sicherheitspolitik, Konflikte und Strategien, Streitkräfte, Demokratisierung/Politischer Systemwechsel, Krieg/Kriegführung, Irak, Vereinigte Staaten von Amerika, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Nordamerika
Das Dilemma des Dschihad
Politische Teilhabe zerstört den Nimbus des Märtyrertums
von Christoph Reuter
Internationale Politik 6, Juni 2006, S. 22‑27
Die islamistische Bewegung hat sich in zwei Strömungen aufgespalten: Zwischen Gruppen wie der Hamas und den Muslimbrüdern, die – erfolgreich – an Wahlen teilnehmen, und Dschihadisten wie Al-Qaida, die einen Radikalislam herbeibomben wollen, tut sich eine tiefe Kluft auf. Die einen werden zu politischen Parteien, die anderen sprengen sich ins Abseits.
Kategorie: Staat und Gesellschaft, Politische Partizipation, Terrorismus, Demokratisierung/Politischer Systemwechsel, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika
Zwischen My Lai und Marshall-Plan
Warum Amerikas "Operation Iraqi Freedom" scheitert
von Christoph Reuter
Internationale Politik 1, Januar 2006, S. 36 - 43.
Gigantische Kosten, enormer Truppeneinsatz – und dennoch sieht die US-Armee täglich mehr wie der Verlierer des Irak-Kriegs aus. Was läuft falsch? Christoph Reuter hat als „embedded“ Reporter bei den amerikanischen wie den britischen Verbänden den Kriegsalltag erlebt. Er beschreibt, dass die Amerikaner sich täglich neue Feinde machen, die Briten dagegen nicht. Aber ein Erfolgsrezept haben sie auch nicht.
Kategorie: Konflikte und Strategien, Krieg/Kriegführung, Vereinigte Staaten von Amerika, Irak, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Nordamerika
Im jähen Vakuum der Macht
Die Irak-Wahlen waren ein Erfolg. Aber wie damit ein Staat zu machen ist, weiß niemand
von Christoph Reuter
Internationale Politik 3, März 2005, S. 80 - 87.
Die Bilder glücklicher Iraker mit violett markiertem Finger täuschten darüber hinweg, dass sich die irakischen Verhältnisse nicht allein deshalb ändern, weil es möglich war, sie für einen Tag auszuhebeln. Ungeübt in Demokratie, versuchen nun Stämme, Clans, Ethnien und religiöse Gruppen, miteinander Staat zu machen. Und die Verlierer ermorden Friseure.
Kategorie: Staat und Gesellschaft, Politisches System, Politische Kultur, Irak
Aufstand in Irak
von Christoph Reuter
Internationale Politik 5, Mai 2004, S. 105-112
Der Aufstand in Irak ein Jahr nach dem Beginn des Krieges ist die Folge einer Kette von Fehlentscheidungen und Fehleinschätzungen seitens der Amerikaner, so der für den STERN aus Bagdad berichtende Reporter. Eine falsche Entscheidung war es, die irakische Armee aufzulösen. Falsch eingeschätzt hat man die Bedeutung von Zugehörigkeit zu Volksgruppen, Religionsgemeinschaften und Clans. Es wurden die falschen Leute protegiert, Versprechungen gemacht und nicht gehalten und von einer tatsächlichen Abgabe der Souveränität an das irakische Volk kann keine Rede sein. Unter diesen Umständen sei der Aufstand nicht verwunderlich.
Kategorie: Krieg/Kriegführung, Demokratisierung/Politischer Systemwechsel, Irak, Vereinigte Staaten von Amerika
Parasiten des Zorns
Wie Al Khaïda neue Akteure rekrutiert
von Christoph Reuter
Internationale Politik 2, Februar 2004, S. 12‑20
Selbstmordanschläge, bei denen sich der Täter selbst opfert, sind besonders spektakuläre Formen des Terrorismus. Der Islamwissenschaftler und Journalist Christoph Reuter untersucht Genese und Weiterentwicklung dieser Kampfform und kommt zu dem Schluss, dass vor allem die USA das Phänomen bisher nicht verstanden haben und daher eine falsche Gegenstrategie anwenden.
Kategorie: Terrorismus, Krieg/Kriegführung, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Islamische Welt
DGAP in den Medien
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