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Ausgewählte Publikationen

Die verdrängte Finalität
Von Heinrich August Winkler
von Heinrich August Winkler
Internationale Politik 3, Mai/Juni 2019, S. 8-13
Die verdrängte Finalität
Es war ein Fehler, kein Ziel für den Einigungsprozess der EU zu formulieren. Davon haben die Nationalisten profitiert. Ein Plädoyer für mehr Ehrlichkeit
Kategorie: European Union, Western Europe political
Folgen einer Fehlentscheidung
Die Griechenland-Krise enthüllt die Mängel von Maastricht
von Heinrich August Winkler
Internationale Politik 5, September/Oktober 2015, S. 17--23
Folgen einer Fehlentscheidung
Die aktuellen Probleme verdeutlichen: Ein tragender Grundkonsens in der EU existiert nicht. Das Griechenland-Paket ist eine vertagte Entscheidung über die Zukunft Europas. Das Spannungsfeld wird sich nicht lichten, wenn die Währungsunion nicht endlich von einer Fiskal und Politischen Union komplettiert wird. Sonst droht die EU zu scheitern.
Kategorie: European Union, Institutions of the EU, Europe, Greece
Die Rückkehr des völkischen Nationalismus
Die deutschen Putin-Versteher wollen nicht wissen, in wessen Fußstapfen sie treten
von Heinrich August Winkler
IP Online
Die Rückkehr des völkischen Nationalismus
Die Gemeinde der deutschen Putin-Versteher ist ein buntscheckiges Gebilde. Sie reicht von Konservativen wie Alexander Gauland und Peter Gauweiler über den Ostausschuss der deutschen Wirtschaft und die beiden sozialdemokratischen Altkanzler bis hin zu Gregor Gysi und Sarah Wagenknecht. Ihr Verständnis für russische Sicherheitsinteressen geht mit einem Mangel an Verständnis für die Sicherheitsbedürfnisse der Staaten Ostmittel- und Südosteuropas einher. Und historisch befinden sie sich in keiner guten Gesellschaft.
Kategorie: Bilateral Relations, Germany, Russia
Macht, Moral und Menschenrechte
Über Werte und Interessen in der deutschen Außenpolitik
von Heinrich August Winkler
Internationale Politik 4, Juli/August 2013, S. 116-127
Macht, Moral und Menschenrechte
Der Einsatz für Menschenrechte in autoritär regierten Staaten ist zweifelsohne ein diplomatischer Balanceakt: der Versuch, den besonderen Umständen vor Ort umfassend und taktvoll Rechnung zu tragen und gleichzeitig das höchste allgemeine Anliegen der Völkergemeinschaft, den Schutz der Menschenrechte, zur Geltung zu bringen.
Kategorie: Government and Society, International Policy/Relations, Political Culture, Germany, Worldwide
Politik ohne Projekt
Gedanken über Deutschland, Libyen und Europa
von Heinrich August Winkler
Internationale Politik 5, September/Oktober 2011, S. 28-37
Politik ohne Projekt
Der EU ist das Projekt abhanden gekommen, an dem sie sich orientieren kann – und Deutschland jede Vorstellung von dem, was aus Europa werden soll. Dabei gilt: Die Zugehörigkeit zum Westen ist außen- und innenpolitischer Imperativ für Deutschland. Und das bedeutet, Europa von der Währungsunion in eine Politische Union zu steuern.
Kategorie: German Foreign Policy, Transatlantic Relations, European Union, Germany, Europe
Was heißt westliche Wertegemeinschaft?
Wer sich zu den "westlichen Werten" bekennt, sollte ihr Geschichte kennen
von Heinrich August Winkler
Internationale Politik 4, April 2007, S. 66 - 85.
Drei Thesen zur „westlichen Wertemeinschaft“ hat der eminente deutsche Historiker jüngst in seiner Abschiedsvorlesung aufgestellt. Erstens: Es gibt keine europäischen, sondern nur westliche Werte. Zweitens: Die Verwestlichung des Westens war ein langwieriger Prozess, dessen Hauptmerkmal die Ungleichzeitigkeit ist. Drittens: Die politische Kultur des Westens ist pluralistisch und muss deshalb eine Streitkultur sein.
Kategorie: Political Culture, Government and Society, History, International Policy/Relations, Western World
Grenzen der Erweiterung
Die Türkei ist kein Teil des „Projekts Europa“
von Heinrich August Winkler
Internationale Politik 2, Februar 2003, S. 59 - 66
In einem ersten „Debatten“-Beitrag zum EU-Beitritt der Türkei (der zweite folgt in Internationale Politik, 3/2003) begründet der Berliner Historiker seine Überzeugung, dass die Türkei aus gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, politischen und mentalen Gründen nicht Vollmitglied in einer politischen Union werden kann. Europa, so der Autor, endet dort, wo es die Voraussetzungen für ein „Wir-Gefühl“ bzw. eine europäische Identität nicht gibt.
Kategorie: European Union, Religion, Enlargement Process, Institutions of the EU, Political Culture, Europe, Near and Middle East/North Africa, Turkey
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