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Ausgewählte Publikationen

Wahl zwischen Pest und Cholera
Nützt das geplante amerikanisch-indische Nuklearabkommen der Abrüstung?
von Harald Müller, Carsten Rauch
Internationale Politik 12, Dezember 2007, S. 100 - 105.
Die USA wollen den Export nuklearer Brennstoffe und ziviler Technologie nach Indien erlauben, obwohl Delhi den Atomwaffensperrvertrag nicht unterzeichnet hat. Damit hätte die De-facto-Atommacht eine Sonderstellung. Zurzeit liegt das umstrittene Abkommen auf Eis – und es ist fraglich, ob es jemals in Kraft treten wird.
Kategorie: Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Kernenergie, Bilaterale und multilaterale Abkommen, Vereinigte Staaten von Amerika, Indien
Raketenabwehr: Schutz oder Gefahr?
Mehr Sicherheit oder neues Wettrüsten? Europa streitet über Amerikas Abwehrschirm
von Joachim Krause, Harald Müller
Internationale Politik 5, Mai 2007, S. 84 - 88.
Um sich vor einem Nuklearschlag des Iran zu wappnen, will Washington in Polen und Tschechien ein Raketenabwehrsystem errichten. Doch Amerikas Pläne werfen kontroverse sicherheitspolitische Fragen auf: Wie soll der Westen auf eine mögliche Bedrohung antworten? Wie reagiert Moskau auf die US-Initiative? Steht die Welt vor einem neuen Wettrüsten?
Kategorie: Sicherheitspolitik, Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Bilaterale Konflikte, Konflikte und Strategien, Europa, Vereinigte Staaten von Amerika, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika
Nichtverbreitungsvertrag: Regime kaputt
Bedingungen für die Stabilität von Vertragsregimen
von Harald Müller
Internationale Politik 8, August 2006, S. 16‑23
Das Nichtverbreitungsregime steckt in einer schweren, wenn nicht gar terminalen Krise – vor allem, weil die Kernwaffenstaaten so nonchalant damit umgehen: Die amerikanischen, russischen, französischen Doktrinen legen nahe, dass ein kleiner Atomkrieg so schlecht gar nicht ist (wenn der Gegner keine Atomwaffen hat). Damit steuert die gesamte Welt in eine brandgefährliche neue Lage. Denn das schlechte Beispiel macht Schule.
Kategorie: Sicherheitspolitik, Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Recht
Das zerrissene Erbe der Aufklärung
von Harald Müller
Internationale Politik 11-12, November/Dezember 2004, S. 15‑24
Die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten von Amerika zählen zu den unumstößlichen Bestandteilen der (ungeschriebenen) auswärtigen Doktrin Deutschlands. Tief greifende Meinungsunterschiede im transatlantischen Verhältnis werden, so das Geschäftsführende Vorstandsmitglied der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, bestehen bleiben, so lange eine „neokonservative Kamarilla“ die Macht in Washington in den Händen hält.
Kategorie: Deutsche Außenpolitik, Transatlantische Beziehungen, Internationale Politik/Beziehungen, Deutschland, Vereinigte Staaten von Amerika
Abschied vom Unilateralismus?
Colin Powells „Strategie der Partnerschaften“
von Harald Müller
Internationale Politik 3, März 2004, S. 77-83
In einem viel beachteten Artikel hat Amerikas Außenminister Powell eine „Strategie der Partnerschaften“ entworfen; Harald Müller verweist auf Unterschiede in Theorie und Praxis.
Kategorie: Vereinigte Staaten von Amerika
Warum die Bombe?
Die nuklearen Möchtegerne Iran und Nordkorea
von Harald Müller
Internationale Politik 1, Januar 2004, S. 12‑18
Für die beiden „Hauptsorgenkinder“ der nuklearen Proliferation, so der renommierte Friedensforscher und Professor für Internationale Politik in Frankfurt, steht die eigene nationale Sicherheit im Vordergrund: Nicht zuletzt durch die Einordnung auf die „Achse des Bösen“ durch den amerikanischen Präsidenten, George W. Bush, fühlen sie sich bedroht. Da das internationale Nichtverbreitungsregime ihre Ängste nicht beruhigen kann, liegt es in der Hand der amerikanischen Regierung, durch sicherheitspolitische Zugeständnisse die Lage zu stabilisieren.
Kategorie: Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Nordkorea, Iran
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