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Ausgewählte Publikationen

Ende der Neutralität
Pekings Doktrin der Nichteinmischung gilt für Afrika nicht mehr
von Christof Hartmann, Nele Noesselt
Internationale Politik 3, Mai/Juni 2017, S. 107-113
Ende der Neutralität
Konflikte und Krisen in Afrika und die damit verbundenen Gefahren für das chinesische wirtschaftliche Engagement auf dem Kontinent stellen die Grundprinzipien der chinesischen Außenpolitik auf die Probe. Peking nimmt immer deutlicher Positionen einer „klassischen“ Großmacht ein.
Kategorie: Bilaterale Beziehungen, Entwicklungspolitik, Volksrepublik China, Afrika
Wie wird in China regiert?
Von der KP eingesetzte Führungsgruppen koordinieren den Reformprozess
von Nele Noesselt
Internationale Politik 4, Juli-August 2016, S. 114-119
Wie wird in China regiert?
Nicht die Staatsorgane, sondern die Kommunistische Partei definiert weiterhin die Grundlagen der chinesischen Politik. Die seit 2013 eingeleiteten Reformen werden von oben verordnet und so genannte Führungsgruppen koordinieren ihre Umsetzung auf lokaler Ebene. Machtkämpfe mit etablierten Institutionen und Kadern sind nicht ausgeschlossen.
Kategorie: Politisches System, Politische Kultur, Staat und Gesellschaft, Volksrepublik China
Abschied vom Trittbrettfahren
In seinem neuen Weißbuch präsentiert sich Peking verantwortungsbewusst
von Nele Noesselt
Internationale Politik 1, Januar/Februar 2016, S. 88-93
Abschied vom Trittbrettfahren
Spannungen zwischen China und seinen asiatischen Nachbarn haben die These vom neuerdings „aggressiveren“ Kurs der Volksrepublik befeuert. Doch auch ein Blick in Pekings militärstrategisches Weißbuch zeigt: Wenn ein Ausbau von Einflusssphären stattfindet, so über neue Handelsabkommen, nicht durch militärische Expansion.
Kategorie: Sicherheitspolitik, Volksrepublik China
Ankunft in der Realität
China zwischen Traum und Wirklichkeit einer neuen Weltordnung
von Nele Noesselt
Internationale Politik 5, September/Oktober 2013, S. 100-105
Ankunft in der Realität
Die chinesische Führung hat einen neuen außenpolitischen Slogan: den „chinesischen Traum“. Dieser steht symbolisch für den Anspruch, einen zentralen Platz im internationalen System einzunehmen. Zugleich treiben Pekings außenpolitische Denker Überlegungen für die Reform der globalen Ordnung um – auch jenseits ideologischer Formeln.
Kategorie: Politische Kultur, Schwellenländer, Politisches System, China
Pekings Ideengeber
In der chinesischen Außenpolitik spielen Think-Tanks eine immer größere Rolle
von Nele Noesselt
Internationale Politik 2, März/April 2013, S. 102-107
Vielen gilt die chinesische Außenpolitik als ideologisch motiviert und dogmatisch erstarrt. Tatsächlich setzt die Führung in Peking auf kritische Analysen und pragmatische Flexibilität. In chinesischen Denkfabriken wird dabei immer stärker auf eigene Modelle eines zukünftigen Weltsystems und auf Mitspracherechte bei dessen Gestaltung gepocht.
Kategorie: China
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